BERLIN, aber oho : Fapack

Seit über 140 Jahren fertigt die Berliner Firma Fapack Verpackungen - von der Styropor-Hülle für Waschmaschinen bis zum feinen Schmuckkarton.

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Marcia Behrens ist Chefin in fünfter Generation.
Marcia Behrens ist Chefin in fünfter Generation.Foto: cne

Chefs: Marcia (Foto, 28) und Christoph Behrens (32)
Branche: Produktion
Mitarbeiter: 42
Gründungsjahr: 1869
Firmensitz: Mariendorf/Neukölln

In der Werkshalle von Fapack in Neukölln schiebt ein Mitarbeiter Pappe in eine Presse, zwei weitere tackern Kartons zusammen. Im Raum nebenan bezieht eine Frau Schachteln mit dünnem, hellgrauem Papier. Bereits seit über 140 Jahren stellt die Berliner Firma Verpackungen her. Lange lag der Schwerpunkt auf der Produktion von Styropor, etwa zum Verpacken von Waschmaschinen – seit drei Jahren fertigt Fapack auch wieder Feinkartonage, also Schmuckkartons in Sonderfertigung. „Wir kehren damit zu unseren Wurzeln zurück“, sagt Juniorchefin Marcia Behrens. Denn angefangen hat 1869 alles mit der Produktion feiner Kartons wie Hutschachteln. Heute versorgt die Firma zum Beispiel die Königliche Porzellanmanufaktur Berlin (KPM) mit Geschenkkartons für Sonderserien. Für jeden Kunden entwickelt Fapack eine eigene Verpackung. „Standardgrößen gibt es bei uns nicht“, sagt Behrens. Je nach Wunsch wird der Karton mit Stoff überzogen, mit Seide ausstaffiert, bekommt ein Emblem oder Logo aufgedruckt oder eingeprägt – egal ob die Kunden nur einen Karton brauchen oder 30 000 Stück.


Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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