BERLIN, aber oho : Gamegenetics

Alexander Piutti hilft Entwicklern von Computerspielen, ihre Produkte im Netz zu vermarkten.

Ulrich Goll
Alexander Piutti
Alexander PiuttiFoto: Ulrich Goll

Chef: Alexander Piutti (44)
Branche: IT
Mitarbeiter: 40
Gründungsjahr: 2009
Firmensitz: Kreuzberg

Das Internet hat den Markt für Computerspiele nachhaltig verändert. Das Angebot sogenannter Browserspiele im Netz ist groß und wächst stetig. Der Berliner Alexander Piutti hat mit Gamegenetics eine Firma gegründet, die den Programmierern von Onlinespielen hilft, ihre Produkte besser abzusetzen. Er kooperiert mit mehr als 1000 Betreibern großer Internetportale wie Web.de oder Yahoo. Piutti sagt, er wisse, wo im Netz ein bestimmtes Spiel gut ankomme und platziere es dort: „So kann es sein, dass das Fantasy-Game einer deutschen Firma auf einer Website in Chile die meisten Spieler findet“, sagt er. Für jeden gewonnenen Spieler bekommt Piutti eine Provision. Wie hoch die ist, ist von Land zu Land unterschiedlich. In Deutschland verdient er 1,80 Euro pro Spieler – in Japan, wo besonders viele Computerspiele auf dem Markt sind, sogar 6,50 Euro.


Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags im Tagesspiegel vor.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben