BERLIN, aber oho : Kaffeenade

Als studentisches Projekt begann die Produktion von "Kaffeenade". Ein Mischgetränk aus Holunderblütensirup, Kohlensäure und Koffein, das aus den Silver Skins der Kaffeebohnen gewonnen wird.

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Der Mix aus Limo und Kaffee macht's: Florian Dolling ist der Projektmanager von Kaffeenade.
Der Mix aus Limo und Kaffee macht's: Florian Dolling ist der Projektmanager von Kaffeenade.Foto: Jessica Tomala

Die Röstlimo "Kaffeenade" entstand aus einem studentischen Projekt heraus, das Projektmanager Florian Dolling gemeinsam mit Studierenden der Universität der Künste entwickelte. „Wir haben ein Abschlussprojekt gesucht und sind über Umwege an den Kaffeeröster Alexander Sager geraten, der die ursprüngliche Idee für ‚Kaffeenade‘ hatte“, sagt Dolling. "Das Getränk war quasi fertig, aber es gab noch kein Vermarktungsprojekt. Das haben wir dann übernommen." Basis der Röstlimo ist ein goldfarbener Sud. Dieser entsteht, wenn sich die sogenannten Silver Skins, die Schutzhüllen der Kaffeebohnen, beim Röstvorgang vom Kaffee lösen und mit Wasser vermischt werden. "Zu diesem Sud fügen wir Holunderblütensirup, Kohlensäure, Kamillenblüte und Ascorbinsäure, also Vitamin C, hinzu – und fertig ist unser Produkt", sagt der Berliner. Auf 33 Milligramm Koffeingehalt pro Flasche kommt die "Kaffeenade", deren Geschmack sich nur schwer mit anderen Getränken vergleichen lässt. Die Silver Skins werden von verschiedenen Großröstereien bezogen, produziert wird "Kaffeenade" in Dresden. Seit Kurzem gibt es das Getränk nicht nur bei Berliner Gastronomen, sondern auch in einigen Einzelhandelsgeschäften und im Internet zu einem Preis ab 89 Cent je Flasche und 19,99 Euro je Kasten zu kaufen.


Chef: Florian Dolling (27)

Branche: Handel

Mitarbeiter: 1

Gründungsjahr: 2014

Firmensitz: Eberswalder Str. 30, Prenzlauer Berg

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