BERLIN, aber oho : Kancha

Das Start-up Kancha produziert Schutzhüllen für Handys und Tablets aus Leder und Filz.

Michael Pöppl
Geschützt. Kancha produzieren Hüllen für Handys und Tablets.
Geschützt. Kancha produzieren Hüllen für Handys und Tablets.Foto: Ksenia Posadskova

Die Zielgruppe dieses Berliner Start-ups ist klar zu beschreiben: „Urbane Nomaden“ nennt man die Menschen, die mit ihren Smartphones, Notebooks und Tablets die hippen Cafés der Stadt bevölkern und überall arbeiten können. Für den Schutz dieser empfindlichen Geräte hat das Team um Tobias Gerhard (Foto l.), Armin Eichhorn (r.) und Sebastian Gluschak eine Kollektion von schicken Schutzhüllen aus Leder und Filz entworfen, die alle im fernen Kirgistan von Hand gefertigt werden. Seit Kurzem sind auch Geldbörsen unter dem Namen „Nomad Chic“ im Programm. „Uns ging es darum, nicht nur faire, sondern auch coole Dinge zu produzieren“, sagt Sebastian Gluschak. Durch seine kirgisische Freundin lernte sein Mitgründer Tobias Gerhard einige typische Landesprodukte aus Filz kennen. Er begeisterte zuerst Mitgründer Sebastian für seine Idee, mit einer fairen Produktpalette für Digital Natives in Deutschland lokale Unternehmen in der postsozialistischen Republik zu fördern. Die erste Finanzierung erfolgte über Crowdfunding. Rund ein halbes Jahr planten die Gründer und stellten in der kirgisischen Hauptstadt Bishkek ein Team aus Designern, Handwerkern und Näherinnen zusammen. In Berlin kümmert sich eine kleine internationale Crew um die Bestellungen und den Vertrieb.

Das Unternehmen im Überblick:

Chefs:  T. Gerhard (28), S. Gluschak (30)

Branche: Onlinehandel

Mitarbeiter: 16, davon 10 in Bishkek

Gründungsjahr: 2013

Webseite: http://www.kancha.de

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