BERLIN, aber oho : Kunst-Stoff

Patrick Rau entwickelt Computerspiele, das bekannteste wurde bereits 400000 Mal heruntergeladen.

Annika Waymann
Patrick Rau
Patrick RauAnnika Waymann

Chef: Patrick Rau (36)
Branche: Internet
Mitarbeiter: 15
Umsatz: keine Angaben
Gründungsjahr: 2008
Firmensitz: Mitte

Schaurige Monster und wütende Hexen stellen sich dem Wackelpudding Jitters auf seinem Weg durch die Geisterbahn entgegen. Wenn sie ihn erschrecken, verliert er Mut oder fällt in Ohnmacht. Zur Beruhigung helfen nur Baldriantropfen. Der Wackelpudding ist der Protagonist eines iPhone-Spiels, das der Kommunikationsdesigner Patrick Rau mit seinem Team entwickelt hat. Außer „The Great Jitters: Pudding Panic“ gibt es von Kunst-Stoff noch weitere Spiele, aber keines ist so beliebt wie Jitters. Etwa 400 000 Mal wurde das Spiel heruntergeladen und neben zahlreichen anderen Preisen auch mit dem Deutschen Computerspielpreis 2012 ausgezeichnet. „Bei dem großen Angebot an Spielen ist es schwierig, sich mit einem neuen Spiel am Markt durchzusetzen, deswegen versuchen wir die Marke auf- und auszubauen“, sagt Rau. Zwei neue Spiele mit dem Wackelpudding sind bereits in Planung. Rau selbst hat kein iPhone, sondern nur ein altes Handy, aber das Spiel gibt es auch für Windows, Mac OS und Linux.


Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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