BERLIN, aber oho : ManuTeeFaktur

Manu Kumar war erst Architekt, dann Künstler. Heute stellt er Tee her. Alles macht er selbst: Vom Rösten der Zutaten bis zum Aufkleben der Etiketten.

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Manu Kumar röstet seinen Tee selbst.
Manu Kumar röstet seinen Tee selbst.Foto: Jessica Tomala

In der „ManuTeeFaktur“ duftet es nach Fenchel, Kamille, Zitronengras und frischer Minze. An den Wänden stapeln sich große Glasbehälter gefüllt mit exotischen Teetrockenmischungen in Bio-Qualität: Indian Masala Chai, Kahwah Kashmiri Chai und Genmai Cha Sencha & Brown Rice.

Seine Leidenschaft für Tee hat Inhaber Manu Kumar schon sehr früh entdeckt: „Mein Vater kommt aus Indien, und ich bin mit Tee aufgewachsen.“ Nach Schul- und Studienaufenthalten in Australien und Japan arbeitete Kumar als Architekt und Künstler in verschiedenen Ländern. „Egal, wo ich war, ich hab mir überall etwas von der Teekultur abgeschaut“, erklärt Kumar.

In Berlin wurde dann aus seinem Hobby erstmals ein Geschäft. Neben den Teetrockenmischungen (ab 8,50 Euro für 35 Gramm) verkauft Kumar in Berliner Geschäften und Cafés auch erfrischende kalte Teegetränke (ab 3,50 Euro für 500 Milliliter) wie etwa den Tuareg Mint Tea. Die dafür benötigte Nanaminze wird in der Domäne Dahlem angebaut und von ihm geerntet.

Überhaupt legt Kumar viel Wert darauf, alles selbst zu machen: vom Rösten der Zutaten über das Teebrühen bis zum Aufkleben der Etiketten und Ausliefern der Produkte. „Jetzt bin ich aber auf der Suche nach Investoren, um einige dieser Prozesse auslagern zu können und mich wieder völlig auf die Produkte konzentrieren zu können.“

Chef: Manu Kumar (44)

Branche: Lebensmittel

Mitarbeiter: 1

Gründungsjahr: 2012

Firmensitz: Paul-Linke-Ufer 44 A, Kreuzberg

Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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