BERLIN, aber oho : Mepadi

Früher trugen alle T-Shirts mit V-Ausschnitt, jetzt kommt das "Square Neck", eine Erfindung aus Berlin. Mittlerweile ist das Shirt auch schon in Übersee erhältlich.

Sabine Hölper
Jasper Huesgen (24, rechts), Julian Philipp Nagel (25)
Jasper Huesgen (24, rechts), Julian Philipp Nagel (25)Foto: promo

Ein T-Shirt mit quadratischem Halsausschnitt – das hat man noch nie gesehen. Geht es nach Jasper Huesgen, Julian Philipp und Frederik Nagel sowie Keenan Brill-Voelkle, soll sich das ändern. Die vier Mittzwanziger hätten nichts dagegen, wenn künftig jeder T-Shirts mit „Square Neck“ anziehen würde. Kein Wunder, sie haben sie erfunden. „Früher trugen wir alle V-Necks. Das erschien uns auf Dauer zu langweilig“, sagt Huesgen. Deshalb haben sie das Fashion-Label Mepadi gegründet. Mepadi ist die Abkürzung von Meat Packing District, einem Stadtteil im Südwesten von Manhattan, wo den vier Männern die Idee zu dem ungewöhnlichen Kleidungsstück kam. Keiner der vier Gründer kommt aus der Modebranche. Mithilfe von Huesgens Mutter, einer Designerin, haben sie es trotzdem gewagt, sich selbstständig zu machen. Das zahlt sich offenbar aus. Zur Zeit kann man die T-Shirts zum Preis von knapp 50 Euro – außer im eigenen Online-Shop – zum Beispiel im „Oukan Store“ in Berlin kaufen. In New York führen bereits mehrere Läden das Label.

Chefs: u.a. Jasper Huesgen (24, rechts), Julian Philipp Nagel (25)

Branche: Handel

Mitarbeiter: 4

Gründungsjahr: 2013

Firmensitz: Rochstr. 1, Mitte

Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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