BERLIN, aber oho : Nadelwald

Swantje Wendt vermietet Arbeitsräume für Hobbynäher und Modedesigner. "Cosewing" nennt sich das.

Annika Waymann
Swantje Wendt
Swantje WendtAnnika Waymann

Chef: Swantje Wendt (33)
Branche: Dienstleistung
Mitarbeiter: 1
Umsatz: circa 12000 Euro
Gründungsjahr: 2011
Firmensitz: Neukölln

Coworking ist ein neuer Trend in der Arbeitswelt, bei dem Freiberufler und Kreative in großen Räumen zusammenarbeiten, um nicht alleine zu sein und Geld zu sparen. Dieses Konzept hat Swantje Wendt für ihren Nadelwald übernommen, nur dass bei ihr an den Arbeitsplätzen keine Computer stehen, sondern Nähmaschinen. Die Designerin wollte nicht alleine arbeiten und konnte sich auch kein eigenes Atelier leisten. Jetzt bietet sie Arbeitsplätze für andere Modedesigner und Hobbyschneider, die sich bei ihr stunden-, tage- oder monatsweise einmieten. Außer Garn und Stoff brauchen sie nichts selbst mitzubringen. Neben den Arbeitsräumen gibt es noch einen Umkleide- und einen Verkaufsraum. Im Eingangsbereich steht ein Sofa und Regale mit Schnitt- und Modezeitschriften. Zudem bietet Wendt auch Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene an. Gerade hat sie ihr einjähriges Jubiläum gefeiert.

Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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