BERLIN, aber oho : Newscase

Mit Newscase kann man per App seine eigene Zeitung zusammenstellen. Und das Projekt ist erfolgreich angelaufen: Mittlerweile gibt es schon Mitarbeiter in Berlin, New York und Goa.

Michael Pöppl
W. Oberhof (29) und A. Mellage (38) Foto: Promo
W. Oberhof (29) und A. Mellage (38)Foto: Promo

Bereits mit der Gründung der Firma Niiu im Jahr 2007 hat Wanja Oberhof für Furore in der Medienlandschaft gesorgt und zugleich den Wunsch vieler Zeitungsleser erfüllt. Das Niiu-Abonnement ermöglichte damals, eine persönlich zusammengestellte Zeitung aus vielen verschiedenen Blättern im Briefkasten vorzufinden. Das Printprojekt wurde 2011 eingestellt, aber der Traum von der personalisierten Tageszeitung nicht aufgegeben. Nach der Niiu-App, die im Jahr 2013 die Idee aufs iPad brachte, sendet das Team um Oberhof und seine Kollegin Anja Mellage die Zeitungsseiten ab sofort auch auf das iPhone.

„Der Übergang zur Handynutzung war ein logischer Schritt, denn die Smartphones sind in den letzten Jahren so viel mehr lesefreundlich geworden. Dadurch hat sich auch das Nutzerverhalten unserer Kunden enorm verändert“, sagt Oberhof. Mit dem kompletten Relaunch kam Anfang April 2015 auch der neue Name: Newscase heißt die brandaktuelle App für die Apple-Systeme, mit der man sein eigenes Zeitungsprofil erstellen kann. Knapp 10 Euro im Monat kostet das in der Premium Version. Eine Android-App ist bereits in Vorbereitung und soll noch in diesem Jahr folgen. Newscase beschäftigt mittlerweile Mitarbeiter in Berlin, New York und im indischen Goa.

Chefs: A. Mellage (38), W. Oberhof (29)

Branche: Online-Medien

Mitarbeiter: 25

Gründungsjahr: April 2015

Firmensitz: 10115 Berlin-Mitte

Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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