BERLIN, aber oho : Nigi Berlin

Frederike Roser
Chef: Thomas Donda (34)
Chef: Thomas Donda (34)

Japanische Onigiri erinnern ein wenig an Sushi – aber sie sind größer, eckig und ohne rohen Fisch. „In Japan sind die Onigiri wie bei uns das Schulbrot, es gibt sie dort überall. Aber in Deutschland sind sie noch völlig unbekannt“, sagt Thomas Donda. Er hat Japanologie studiert, einige Jahre selbst in Japan gelebt und produziert seit über einem Jahr Onigiri in Berlin unter dem Markennamen Nigi. Das sind Reisbälle mit verschiedenen Füllungen und mit Algenblättern umwickelt – rund 100 Gramm wiegt eines, hat zwischen 120 und 150 Kalorien und kostet zwei Euro. Donda macht sie täglich frisch und verkauft sie im eigenen Webshop, als Catering für Veranstaltungen und ausgewählte Geschäfte. Seine Nigi gibt es in acht Sorten, darunter mit gekochtem Lachs oder Rinderhack, aber auch mit japanischer Pflaume oder Walnuss-Miso. Gekühlt sind sie knapp zwei Tage haltbar. Frederike Roser

Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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