BERLIN, aber oho : O’Donnell Moonshine

"Moonshine" hieß der schwarz gebrannte Schnaps während der amerikanischen Prohibition. Zwei Kölner haben in Berlin ihren eigenen "O'Donnell Moonshine" auf den Markt gebracht.

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August Ullrich (links) und Philip Morsink verkaufen den "O'Donnell Moonshine".
August Ullrich (links) und Philip Morsink verkaufen den "O'Donnell Moonshine".Foto: Jessica Tomala

„Schnaps - kein Honig“. Das haben Philip Morsink (rechts) und August Ullrich auf ein Plakat geschrieben, das sie auf ihre zahlreichen Messebesuche mitnehmen. Auf den ersten Blick sieht das Produkt, das „O'Donnell Moonshine“ herstellt, tatsächlich wie heller Blütenhonig aus. Das liegt auch an den Einmachgläsern. Darin wird der Weizenbrand in kleinen Familienbrennereien in Köln und Olpe abgefüllt. Genauso wie während der Zeit der amerikanischen Prohibition Anfang des 20. Jahrhunderts, als der schwarz gebrannte Schnaps (Moonshine) in „Marson Jars“ gefüllt und an Schmuggler verkauft wurde. „Die Idee für unser Unternehmen kam mir, als ich für ein Austauschsemester in den USA war“, sagt August Ullrich.

Namensgeber für ihren Moonshine ist die South Side O'Donnell Gang. Den 18 Monate im Eichenfass gereiften „O'Donnell Moonshine“ verkaufen die Freunde nicht nur in ihrem Geschäft in Wedding, sondern auch über den Onlineshop. Neben dem Original mit 38 Prozent Alkoholgehalt gibt es auch noch zwei milde und fruchtige Varianten: Bratapfel und Bitter Rose. „Der Schnaps wird nur aus natürlichen Zutaten hergestellt“, sagt Ullrich. Auf das Einmachglas wird ein selbst gebauter Ausgießer aufgeschraubt, der das Dosieren erleichtert. Im Onlineshop sind zwei Größen erhältlich.

Chefs: August Ullrich (27) u. Philip Morsink (28)

Branche: Handel

Mitarbeiter: 1

Gründungsjahr: 2014

Firmensitz: Utrechter Str. 22, Wedding

Onlineshop: www.odonnell.de


Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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