BERLIN, aber oho : Ostmost

Ein Kreuzberger Unternehmen stellt Säfte, Schorlen und Cidre aus Äpfeln von regionalen Streuobstwiesen her. Dahinter steht eine ganz eigene Mission.

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Die Ostmost-Gründer: Paul Döcker (links), Dennis Meier (Mitte) und Bernd Schock.
Die Ostmost-Gründer: Paul Döcker (links), Dennis Meier (Mitte) und Bernd Schock.Foto: Jessica Tomala

„Geheimrat Dr. Oldenburg“, „Minister von Hammerstein“ oder „Schafsnase“: Aus alten Apfelsorten wie diesen stellt ein Kreuzberger Unternehmen Säfte, Schorlen und Cidre her. Ostmost heißt das Getränk, das als Bio-Apfelsaft, aber auch in Geschmacksrichtungen wie Apfel-Minze, Apfel-Johannisbeere, Apfel-Rote Bete und sogar als Cidre erhältlich ist. Die Besonderheit: Die Äpfel für die Produktion stammen von ökozertifizierten Streuobstwiesen aus Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. „Die Idee dahinter ist eigentlich, dass wir die wenigen Streuobstwiesen, die es noch gibt, erhalten und pflegen wollen“, sagt Bernd Schock (rechts), der gemeinsam mit Dennis Meier (Mitte), Paul Döcker (links) und dem Kelterer Harald Elm an Ostmost beteiligt ist. Wer Ostmost verkauft, kann den Erhalt von Streuobstwiesen unterstützen und neue Apfelbäume anpflanzen.

Die 0,33-Liter-Flasche mit urbanem Tierdesign gibt es in vielen Berliner Cafés, Bars und Clubs wie dem Klunkerkranich in Neukölln zu kaufen. Über die Homepage von Ostmost kann der vegane, in Hessen hergestellte Apfelsaft auch für private Haushalte bestellt werden. Die Preise beginnen bei 1,69 Euro für Säfte und Schorlen und 2,19 Euro für Cidre.

Chefs:  B.Schock, D. Meier, P. Döcker, H. Elm

Branche: Handel

Mitarbeiter: keine

Gründungsjahr: 2014

Webseite: www.ostmost.berlin

Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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