BERLIN, aber oho : Piñateria

Piñatas sind in Spanien und Mexiko für Kindergeburtstage sehr beliebt: Bunte Pappmaché-Figuren, in die Süßigkeiten gefüllt werden. Doch auch für Videodrehs oder Künstler hat Stefanie Wilhelm schon Piñatas kreiert.

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Stefanie Wilhelm Foto: Jessica Tomala
Stefanie WilhelmFoto: Jessica Tomala

Pink, grün, blau oder silber, als Fisch, Herz, Pferd oder Elefant – Stefanie Wilhelm bastelt Piñatas in allen Farben und Formen. Die aus Pappmaché geformten, bunt beklebten Figuren – verbreitet in Spanien und Mexiko – werden während eines Spiels mit verbundenen Augen und einem Stock in der Hand zerschlagen, bis der Inhalt, meist Süßigkeiten und andere Kleinigkeiten, herausfallen. Sie fertigt Piñatas vor allem für Kindergeburtstage an. „Aber auch für Firmenfeiern, Videodrehs, Clubs und Künstler wie Oscar Murillo habe ich schon welche gemacht“, sagt Wilhelm.

Neben den klassischen Piñatas zum Zerschlagen gibt es bei Stefanie Wilhelm auch eine Pull-Variante. „An der Piñata sind dann Bänder befestigt, an denen man ziehen kann“. Neben ihrem eigenen Sortiment fertigt die Unternehmerin auch Wunschfiguren an. Etwa drei bis fünf Tage braucht sie dafür. Die günstigsten Piñatas kosten 25 Euro und können auch über den Onlineshop der Piñateria bestellt werden.


Chefin: Stefanie Wilhelm (53)

Branche: Handwerk

Mitarbeiter: keine

Gründungsjahr: 2010

Firmensitz: Schönleinstr. 8, Kreuzberg

Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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