BERLIN, aber oho : Prima Quarkerina

In ihrem kleinen Quarkladen in Steglitz verkauft Alexander Briese Quarkspeisen zum Mitnehmen.

von
Alexandra Briese
Alexandra BrieseFoto: Carla Neuhaus

Chef: Alexandra Briese (31)
Branche: Gastronomie
Mitarbeiter: 1
Gründungsjahr: 2011
Firmensitz: Steglitz

Es war eine Kindheitserinnerung, die Alexandra Briese auf die Idee für ihren Quarkladen brachte. Auf der Insel Fehmarn, wo sie früher häufig Urlaub machte, gab es einen Imbissbetreiber, der Quark zum Mitnehmen verkaufte. „Seitdem habe ich das in Berlin als Marktlücke empfunden“, sagt Briese. Denn zum Mitnehmen gebe es hier meist nur Currywurst oder Burger. Nach der Babypause beschloss die gelernte Einzelhandelskauffrau, die Marktlücke selbst zu schließen. In ihrem kleinen Laden in Steglitz verkauft sie Quark in verschiedenen Geschmackssorten wie Vanille, Zimt oder weiße Schokolade. Dazu gibt es frische Früchte, Müsli, Nüsse oder Schokolinsen. Ab sechs Uhr steht Briese morgens in ihrem Laden, um die Zutaten zuzubereiten. „Alles ist bei mir ohne künstliche Aromen und Farbstoffe“, sagt sie. Auch seien die Becher, in denen sie den Quark zum Mitnehmen anbietet, aus Bioplastik. „Es war mir wichtig, nicht für die Plastikmüllberge verantwortlich sein“, sagt sie.

Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags im Tagesspiegel vor.

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