BERLIN, aber oho : Roy Dunns Western Store

Robert Stöwhase holt den wilden Westen nach Berlin. In seinem Weddinger Western-Geschäft verkauft er Cowboy-Stiefel und -Hüte.

Bojan Jurczyk
Robert Stöwhase Bojan Jurczyk
Robert StöwhaseBojan Jurczyk

„Mein Vater arbeitete zunächst als Cowboy-Schausteller namens Roy Dunn auf dem Rummelplatz“, sagt Robert Stöwhase. „Und als die echte Cowboy- Karriere in den USA nicht klappen wollte, kam er zurück und eröffnete einen Western Store.“ Das war vor 37 Jahren und die Kundschaft bestand hauptsächlich aus amerikanischen Soldaten und USA-Fans. „Mit dem Vokuhila- und Cowboystiefel-Trend in den Neunzigern wurde die Kundschaft größer“, sagt Stöwhase, der den stilechten „Roy Dunns Western Store“ mit angrenzendem Saloon inzwischen übernommen hat. Heute verkauft er hauptsächlich an Biker, aber vereinzelt auch an Theater- und Filmproduktionen. Pro Jahr bis zu 1000 Hüte und 3000 Paar Stiefel – fast die Hälfte über das Internet. Ein normaler Filzhut kostet zwischen 15 und 90 Euro. „Das ist aber nur was für Stadt- Cowboys“, sagt Stöwhase. Ein Hut, mit dem man als echter Cowboy durchginge, koste mehr als 200 Euro.

Chef: Robert Stöwhase (36)
Branche: Handel
Mitarbeiter: 4
Gründungsjahr: 1976
Firmensitz: Wedding

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