BERLIN, aber oho : Salzwerk

Annett Goldschmidt und Jens Kleber fertigen Stehlampen, Bilder, Schmuck und Lichterketten aus Salz. Je nach Eisengehalt leuchtet es Rosa oder Orange.

Luisa Degenhardt
Annett Goldschmidt
Annett GoldschmidtFoto: Luisa Degenhardt

Chef: Annett Goldschmidt (44, Foto) und Jens Kleber (44)
Branche: Handel/Kunst
Mitarbeiter: 2
Gründerjahr: 2011
Firmensitz:  Mitte

Dass man Salz nicht nur essen kann, beweisen Annett Goldschmidt und Jens Kleber im Berliner Kunsthof. „Es ist faszinierend, was Salz möglich macht“, sagt die Besitzerin. Seit 2011 fertigen die beiden Produkte aus pakistanischem Himalaja-Salz in den verschiedensten Farben von Rosa bis Orange – je nachdem, wie viel Eisen sie enthalten. Während Kleber Stehlampen, Wände oder Bilder aus Salzquadern baut, macht Goldschmidt Schmuck, Lichterketten und Salze zum Würzen. Das Rohmaterial kaufen sie bei einem Zwischenhändler und verarbeiten es in einer Werkstatt am Rande von Berlin weiter. „Wir bekommen die Steine in Blöcken. Jeder muss bearbeitet werden, weil keiner gerade ist“, erzählt Goldschmidt. Ihre Produkte verkaufen sie im Salzwerk, ihrem Geschäft in der Oranienburger Straße. Außerdem beliefern sie deutschlandweit Salzgrotten mit angegliederten Verkaufsflächen. Vor Eröffnung des Ladens arbeitete Goldschmidt als Physiotherapeutin, wollte jedoch noch mal etwas anderes ausprobieren. „Es ist toll, wenn man etwas für sich gefunden hat“, sagt sie.


Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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