BERLIN, aber oho : Schöner wär’s …

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N. Bednarzyk (38), S. Rademacher (40)
N. Bednarzyk (38), S. Rademacher (40)Foto: Carla Neuhaus

„Wir wollen zeigen, dass man keinen Qualitätsverlust hinnehmen muss, nur weil etwas nachhaltig produziert worden ist“, sagt Sylke Rademacher. Zusammen mit ihrer früheren Kommilitonin Nicole Bednarzyk betreibt sie den Laden „Schöner wär’s, wenn’s schöner wär“. In Kreuzberg, direkt am Moritzplatz, verkaufen sie Wohnaccessoires, Spielzeug und Schreibwaren – allerdings nur solche, die umweltfreundlich und fair produziert sind. Für jedes Produkt kennen sie Herstellungsort und Fertigungsmethode.

Vieles stammt von Berliner Designern. Manches stellen die beiden aber auch selbst her – zum Beispiel Postkarten. Zudem suchen sie weltweit nach Firmen, mit denen sie kooperieren können. Mit Ieda Papercraft aus Japan haben sie Fensterbilder kreiert. Bednarzyk und Rademacher haben das Design für die Hasen oder Schmetterlinge entworfen. Von den Japanern stammt die Technik: Die Bilder werden aus Bastfasern des Papier-Maulbeerbaumes gefertigt. Weil sie Stärke enthalten, bleiben sie auch ohne Klebstoff am Fenster haften. Carla Neuhaus

Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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