BERLIN, aber oho : Sox in a Box

Der Berliner Kai Krüger vertreibt Socken im Abo.

von
Kai Krüger
Kai KrügerCarla Neuhaus

Chef: Kai Krüger
Branche: Internet
Mitarbeiter: 2
Gründungsjahr: 2000
Firmensitz: Friedrichshain

Sie heißen Tempelhof und Gatow, bald soll Tegel dazukommen: Kai Krüger hat einen Großteil seiner Socken-Kollektionen nach geschlossenen Berliner Flughäfen benannt. Ein Gag. „Eine Schönefeld-Socke wird es aber nicht geben“, sagt er. „Selbst wenn der neue Flughafen nie eröffnet wird.“ Die meisten seiner Socken sind schlicht schwarz und es gibt sie alle auch im Abo. Die Idee dahinter: Wer nur Socken einer Sorte im Schrank hat, spart Zeit, weil er die Paare nach dem Waschen nicht mehr sortieren muss. Bei der Abo-Bestellung können die Kunden zwischen zwei, drei oder vier Lieferungen im Jahr mit je drei Paar Socken wählen. „Damit kommt man gut aus“, sagt Krüger. „Der Deutsche verbraucht im Jahr durchschnittlich 7,5 Paare.“ Hatte er anfangs nur Männersocken im Angebot, gehören mittlerweile auch Frauen zu seinen Kunden. Die Socken, die Krüger über seinen Online-Shop oder in seinem kleinen Laden im Erdgeschoss des Universal-Gebäudes verkauft, lässt er im Münsterland fertigen. „Ich setze bewusst auf made in Germany“, sagt er, „auch wenn das etwas teurer ist“.


Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags im Tagesspiegel vor.

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