BERLIN, aber oho : Spielbrett

Ulrich Goll
Chefs: Andreas Kaluza (53) und Christian
Chefs: Andreas Kaluza (53) und Christian

Wenn Andreas Kaluza und Christian Seipelt sich zu Spieleabenden verabreden, dann nicht nur zu ihrem Vergnügen. Die beiden Berliner betreiben ein Fachgeschäft für Brettspiele. „Jedes Jahr testen wir bis zu 200 Artikel, um die besten ins Sortiment aufzunehmen“, sagt Seipelt. Dabei wählen sie bewusst Titel, die andere Händler nicht einmal kennen. Denn an populären Artikeln wie dem „Spiel des Jahres“ verdienen die Berliner nur wenig. „Die Konkurrenz der Ketten ist in dem Segment einfach zu groß“, sagt Seipelt. Nur mit hohen Absatzzahlen könne man an den Verkaufsschlagern richtig verdienen. Das Geschäft läuft dennoch gut. Die Inhaber arbeiten bereits seit zwanzig Jahren in der Branche. Neben ihrem ersten Geschäft in Kreuzberg betreiben sie mittlerweile einen zweiten Laden in der Berliner Straße in Wilmersdorf. „Wir würden gerne einen Onlineshop einrichten, doch mit unseren Läden haben wir schon alle Hände voll zu tun“, sagt Seipelt. Das Warensortiment umfasst jeweils neben tausenden Brettspielen auch Kinderspielwaren wie Playmobil, Holzspielzeug und Murmelbahnen. Ulrich Goll

Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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