BERLIN, aber oho : Twago

Das Berliner Start-up Twago vermittelt selbständige Grafiker oder Dolmetscher für Projekte an Unternehmen.

von
Gunnar Berning
Gunnar BerningCarla Neuhaus

Chefs: Gunnar Berning (38), Maria Lindinger (32), Thomas Jajeh (31)
Branche: Internet
Mitarbeiter: 35
Gründungsjahr: 2009
Firmensitz: Mitte

Die drei Gründer von Twago haben sich viel vorgenommen: „Wir wollen die Welt des Arbeitens verändern“, sagt Gunnar Berning. Auf der Website des Start-ups können Freiberufler sich um Aufträge bewerben, die Unternehmen dort einstellen. Firmen können dort zum Beispiel schnell einen Grafiker finden, der ihre Broschüre gestaltet, oder einen Dolmetscher, der sie übersetzt. Weil alles über das Internet läuft, spielt es keine Rolle, in welcher Stadt das Unternehmen und in welcher der freie Mitarbeiter sitzt. „So kann etwa ein Freiberufler aus München ganz leicht auch an Aufträge in Berlin kommen“, sagt Berning. 150 000 Freiberufler aus 161 Ländern haben sich bisher bei Twago registriert. Am heutigen Donnerstag wird das Start-up als Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet.


Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags im Tagesspiegel vor.

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