Wirtschaft : Berlin-Hannoversche Hypothekenbank: Berlin Hyp wächst überdurchschnittlich

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Die Berlin-Hannoversche Hypothekenbank AG (Berlin Hyp) kann von einem überdurchschnittlichen Neugeschäft berichten, musste aber in den ersten neuen Monaten des laufenden Geschäftsjahres Ertragseinbußen hinnehmen. Dies lag vorrangig an der nur geringen Differenz zwischen den kurz- und langfristigen Zinsen. Das Neugeschäft kletterte in der Berichtszeit gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt um 6,8 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro, heißt es in einem Zwischenbericht vom Freitag. Sehr zufriedenstellend habe sich das Auslandsgeschäft entwickelt, auf das 460 Millionen Euro beziehungsweise 43,4 Prozent der Neuabschlüsse entfielen. Die Schwerpunkte lagen dabei in Großbritannien, den Niederlanden und Frankreich. Die Veränderung an den Zinsmärkten hatten allerdings die gleichen Auswirkungen wie bei der Bankgesellschaft Berlin, zu der die Berlin Hyp gehört. Der Zins- und Provisionsüberschuss erreichte nur noch 182,2 (Vorjahreszeitraum 224,5) Millionen Euro. Die Verwaltungsaufwendungen inklusive der Abschreibungen auf Sachanlagen stiegen leicht von 50,8 Millionen Euro auf 53,5 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge sank auf 131,9 (Vorjahr 174,2) Millionen Euro. Die Risikovorsorge konnte auf 67,5 (84,4) Millionen Euro verringert werden. Wegen des guten Neugeschäfts geht der Vorstand jedoch für das Gesamtjahr einem "noch befriedigenden" Jahresüberschuss aus.

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