Wirtschaft : Berlin und Brandenburg voller Energie

Berlin - Zum Abschied also Energie. Harald Wolf (Linke), der nach mehr als neun Jahren im Amt des Wirtschaftssenators in Kürze abgelöst wird, versammelte am Montag noch einmal vertraute Partner aus der Wirtschaft, um für eine besondere Branche zu werben. Die „Wachstumsinitiative Berlin“ stellte eine Broschüre zum Thema „Energie – Technik, Effizienz, Services aus der Hauptstadtregion“ vor. Schließlich „liegt der Schlüssel für Klimaschutz im urbanen Raum“, wie IHK-Präsident Eric Schweitzer meinte. Und Berlin kann er sich durchaus aus „Modellstadt für nachhaltige Industrien“ vorstellen. Tatsächlich sind die Voraussetzungen nicht schlecht. Rund 5000 Unternehmen mit 40 000 Mitarbeitern erwirtschaften im Bereich Energie einen Umsatz von 15,5 Milliarden Euro – davon entfallen zehn Milliarden auf Berlin, der Rest auf Brandenburg. „Von herausragender Bedeutung ist das Feld der Turbomaschinen und Kraftwerkstechnik“, heißt es in der Broschüre. Eine Handvoll großer Firmen – Alstom, MAN Diesel, MTU, Rolls-Royce und Siemens – beschäftigen inklusive Zulieferer 9000 Personen in der Region. Und dazu gibt es jede Menge Forschungseinrichtungen – gute Voraussetzungen für künftiges Wachstum, wie Wolf meinte. alf

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