Wirtschaft : Berliner Arbeitnehmer verdienen besser Bruttoeinkommen höher als in Gesamtdeutschland

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Berlin - Berliner verdienen besser als im Bundesschnitt. 40 888 Euro brutto hat ein Arbeitnehmer in Vollzeit im vergangenen Jahr eingenommen. Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld inklusive. Ein durchschnittlicher Bundesbürger verdiente hingegen nur 40 368 Euro.

Das geht aus den Daten des Statistischen Landesamtes hervor, die am Montag veröffentlicht wurden. Die Daten beruhen auf einer Verdiensterhebung in rund 1800 Berliner Betrieben aus dem produzierenden Gewerbe und dem Dienstleistungsbereich.

Daraus geht auch hervor, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen und Geschlechtern gravierend sind. So belief sich der Bruttojahresverdienst eines männlichen Arbeitnehmers inklusive Extras auf rund 44 200 Euro. Frauen erreichten mit im Schnitt rund 36 000 Euro nur 85 Prozent der Einkommen ihrer männlichen Kollegen.

Die höchsten Verdienste wurden den männlichen Beschäftigten im Kredit- und Versicherungsgewerbe gezahlt. Sie erhielten mit Sonderzahlungen im Schnitt 63 960 Euro. Bei den Frauen gab es in der Energie- und Wasserversorgung mit 51 446 Euro die besten Gehälter. Im Gastgewerbe wurde – egal ob Mann oder Frau – am schlechtesten gezahlt. Hier verdienten Männer rund 24 400 Euro, Frauen gut 22 220 Euro.

In Brandenburg fallen die Durchschnittseinkommen insgesamt um ein Viertel niedriger aus als im Bundesschnitt. Der Bruttojahresverdienst eines Arbeitnehmers lag hier 2007 bei 30 490 Euro. Auch gibt es zwischen Ost- und Westdeutschland weiterhin große Differenzen. Während die vollzeittätigen Arbeitnehmer in den alten Bundesländern ein durchschnittliches Einkommen von 42 129 Euro erhielten, waren es in Ostdeutschland nur 29 289 Euro. ysh

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