Wirtschaft : Berliner Börse: Orderbuch wird ins Netz gestellt

Die Berliner Börse wirbt mit zwei Neuerungen im kommenden Jahr um die Gunst der Anleger. Über das Internet kann von Anfang Januar an unter der Adresse www.berlinerboerse.de jedes Orderbuch der im Berliner Freiverkehr gehandelten Aktien eingesehen werden. Der Berliner Handelsplatz ermögliche den Investoren damit eine bislang noch nie dagewesene Transparenz, teilte die Berliner Börse am Freitag mit. Die Einblicke in die noch nicht ausgeführten Orders mit ihren Volumina und Limiten könnten sowohl zur Information als auch zu sofortiger Auftragserteilung genutzt werden, heißt es weiter. Kontinuierliche marktenge Taxen komplettierten das Angebot. Im April will die Börse zudem ihre Courtage von derzeit noch 0,8 Promille auf dann 0,4 Promille halbieren. Berlin versucht mit diesen Änderungen wieder den zweiten Platz unter den deutschen Börsen zurückzugewinnen. In diesem Jahr ging dieser verloren. So sanken die Umsätze auf etwa 85 Milliarden Euro, nachdem sie noch 1999 das Rekordniveau von 96 Milliarden Euro erreicht hatten.

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