Wirtschaft : Berliner Handwerk schöpft Hoffnung

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(dr). Die Stimmung im Berliner Handwerk hat sich deutlich gebessert. Handwerkspräsident Stephan Schwarz mochte am Dienstag zwar noch nicht von einer Trendwende sprechen, „aber die rasante Talfahrt verlangsamt sich“. Die EUErweiterung am 1. Mai werde keine negativen Auswirkungen haben. Schwarz erwartet insbesondere zunehmende Investitionen der rund 28000 Berliner Handwerksbetriebe. Durch die Zurückhaltung der Vergangenheit habe sich ein Investitionsstau gebildet, der nun abgearbeitet werden müsse. Pessimistisch äußerte sich der Handwerkspräsident über die Umsatzerwartungen. Die Verunsicherung der Verbraucher habe bereits im vergangenen Jahr zu einer Kaufzurückhaltung geführt. „Ich fürchte, dass dies so bleiben wird“, sagte Schwarz. 2003 mussten die Betriebe Umsatzverluste von mehr als fünf Prozent hinnehmen. Die Zahl der Beschäftigten sank um 12270 Personen oder sechs Prozent auf 193530. Dennoch würden in den Berliner Betrieben immer noch rund 18000 junge Menschen ausgebildet. Die Ausbildungsquote betrage rund zehn Prozent.

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