Wirtschaft : Berliner sind weniger sparsam

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(mot). Die Berliner sind weniger sparsam als die übrigen Bundesbürger. Nach einer Untersuchung der Deutschen Bank legt rein statistisch jeder Privathaushalt in Berlin monatlich mehr als 200 Euro zur Seite. Im ersten Quartal 2003 waren das knapp 12 Prozent der verfügbaren Einkommen. Zum Vergleich: Bundesweit wurden durchschnittlich 14 Prozent gespart. Ein Grund für die geringere Sparneigung sei die hohe Zahl von EinPersonen-Haushalten in der Stadt (49 Prozent), in denen das Sparmotiv „Vorsorge für die Familie“ geringer ausgeprägt ist. Bei der Auswahl ihrer Anlageprodukte legen die Berliner nach Angaben der Deutschen Bank Wert auf Sicherheit und schnelle Verfügbarkeit. Zugleich ist das durchschnittliche Sparkonto der Berliner mit 7500 Euro deutlich schlechter gefüllt als im Bundesdurchschnitt (14700 Euro). Insgesamt haben die deutschen Kleinanleger wieder Interesse an Aktien. In den kommenden drei Monaten wollten neun Prozent der Teilnehmer einer repräsentativen Umfrage Wertpapiere kaufen, berichtete die Dresdner Bank am Donnerstag.

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