Wirtschaft : Berliner Systemhaus verdoppelte seinen Umsatz nahezu

Die Solon-Gruppe konnte im abgelaufenen Jahr ihr Geschäft zwar erheblich ausweiten, musste jedoch starke Ergebnisrückgänge hinnehmen. Solon hat in den ersten neun Monaten des Jahres beim Geschäftsergebnis den Fehlbetrag auf 3,2 Millionen Mark (Vorjahreszeitraum 2,9 Millionen Mark) gesteigert. Wie das Berliner Systemhaus am Dienstag in seinem Quartalsbericht mitteilte, hat sich im Gegensatz dazu der Umsatz von 10,5 Millionen Mark gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 1998 lag der Umsatz den Angaben zufolge bei 4,3 Millionen Mark. Während die Solon AG ihren Fehlbetrag von 2,7 auf 2,4 Millionen Mark verringerte, erhöhte sich der Verlust bei der Energiebiss GmbH von minus 256 000 auf minus 816 000 Mark.

Um die Kosten-Leistungsstruktur zu verbessern, hat der Vorstand der Solon-Gruppe den Angaben des Geschäftsberichtes zufolge Umstrukturierungen in der Organisation des Unternehmens eingeleitet. Ein Beispiel sei die Zusammenführung der Produktionsstätten von Solon und SolarWerk. Durch die strategische Partnerschaft mit dem Dachkeramikhersteller Creaton AG wolle sich Solon den Photovoltaik-Markt in Österreich und der Schweiz erschließen. Vertragsziel sei die Realisierung von 750 Kilowatt in den nächsten fünf Jahren.

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