Wirtschaft : Berliner Tagesspiegel

Freitag, 10.Mai 1997
IWKA will 9 DM zahlen KARLSRUHE(vwd).Der Maschinenbauer IWKA AG, Karlsruhe, erwartet im Geschäftsjahr 1997 wieder ein Ergebnis, das eine erhöhte Dividendenzahlung von 9,00 DM je Aktie zulassen wird.Wie es am Freitag bei der Vorlage der Bilanz für 1996 in Karlsruhe hieß, wird der Umsatz 1997 wegen eines hohen Auftragsbestandes von 1,78 Mrd.DM per 1.Januar 1997 nochmals über dem Umsatz des Vorjahres liegen, als 2,64 Mrd.DM erwirtschaftet wurden. Börse lockt Juventus Turin MAILAND (rtr).Der italienische Fußball- Europapokalsieger Juventus Turin will an die Börse.Juventus-Geschäftsführer Antonio Giraudo sagte am Donnerstag in Mailand, der Aktienmarkt sei ein Ziel für seinen Verein.Der Börsengang des Tabellenführers der italienischen Liga sei allerdings für die nächste Zeit noch nicht zu erwarten.Die Aktien des Vereins gehören zu 99,6 Prozent der Agnelli-Familie, die auch den Fiat-Konzern kontrolliert.

Mittwoch/Donnerstag, 7./8.Mai 1997
Phoenix erhöht Dividende HAMBURG (vwd).Die Phoenix AG, Hamburg, will ihren Aktionären für das Geschäftsjahr 1996 die Zahlung einer auf 0,70 DM je 5-DM-Aktie erhöhten Dividende vorschlagen.Für 1995 hatte das Unternehmen sechs DM je 50-DM-Aktie gezahlt.Wie Phoenix am Dienstag weiter mitteilte, sei der Jahresüberschuß im Konzern auf 31 (28) Mill.DM gestiegen. Hartes Durchgreifen gefordert
SAARBRÜCKEN (dpa).Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) hat ein hartes Durchgreifen bei Insidergeschäften gefordert.Anläßlich der Ermittlungen bei SAP erklärte die SdK, die Kleinaktionäre seien "die Leidtragenden von Insidergeschäften".Das Personal des Aufsichtsamtes für den Wertpapierhandel solle aufgestockt werden.

Dienstag, 6.Mai 1997
Aktionärsprotest angekündigt KÖLN(ddpADN).Mit zahlreichen Anträgen will sich der Dachverband der kritischen Aktionäre auf Hauptversammlungen für mehr Sozial- und Umweltbewußtsein einsetzen.Bei der Hoechst-HV wolle man beispielsweise die Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat wegen Gentechnik, Chlorchemie und Tierversuchen fordern, kündigte der Verband am Montag an. Stella will an die Börse
HAMBURG (rtr).Das Musical-Unternehmen Stella AG will noch in diesem Jahr an die Börse gehen.Bis zu 49 Prozent des Aktienkapitals sollten plaziert werden, teilte das Unternehmen am Montag in Hamburg mit.Seit 1986 brachte die Firma Musicals wie "Cats", "Starlight Express" und "Das Phantom der Oper" auf die Bühne.

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