Wirtschaft : Berliner Tagesspiegel

TAGESSPIEGEL

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Freitag, 18.Juli 1997
Keine Karstadt-Beteiligung ESSEN (dpa/rtr).Der niederländische Konzern Ahold NV will sich nach eigenen Angaben nicht an der Karstadt AG beteiligen.Börsengerüchte über einen Einstieg bei der deutschen Warenhauskette dementierte ein Ahold-Sprecher.Karstadt wollte sich zu den Gerüchten nicht äußern.Ahold ist der viertgrößte Konzern der Niederlande und besitzt die größte Supermarktkette des Landes. Optionsscheine auf den Dax FRANKFURT (vwd).Insgesamt 14 Optionsscheine auf den Dax im Volumen von jeweils 10 Mill.Stück bietet die Commerzbank seit Donnerstag an.Die Papiere haben eine Laufzeit bis zum 16.Juli und 16.Dezember 1998.Es handelt sich unter anderem um zwei Calls mit Basiskursen von 4100 und 4200 Dax-Punkten und zwei Puts mit Basiskursen von 3900 und 4000 Dax-Punkten.

Donnerstag, 17.Juli 1997
Dachskontro kommt doch BERLIN (Tsp).Das gemeinsame Orderbuch (Dachskontro) der Börsen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart kann nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt starten.Am 17.Juli wird es für die Werte Bekula, Klöckner, Puma und Varta eingeführt.Für diese Werte werden dann einheitliche Kassakurse festgestellt. AMB erhöht Dividende AACHEN (Tsp).Der Versicherungskonzern Aachener und Münchener Beteiligungs-AG hat seine Gesamtbeiträge in den ersten fünf Monaten um 5,4 Prozent auf 7,8 Mrd.DM gesteigert.Das Unternehmen kündigte an, das Grundkapital (245 Mill.DM) auf Fünf-DM-Aktien umzustellen.Die Dividende soll von 15 auf 16 DM klettern.

Dienstag, 15.Juli 1997
Zuwachs für Neuen Markt BERLIN (Tsp).Vom 16.bis 18.Juli werden 459 800 Inhaber-Stammaktien der Menschen und Maschine Software AG, Wessling, im Nennwert von 5 DM angeboten.Die Preisspanne im Bookbuilding-Verfahren liegt bei 38 bis 45 DM.Die Mindestzeichnung beträgt 150 Stück.Die Festsetzung des Emissionspreises erfolgt am 19.Juli, die Erstnotierung im Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 21.Juli vorgesehen. Borussia soll AG werden BERLIN (rtr).Der Fußballclub Borussia Dortmund will sich nach Informationen des Wirtschaftsmagazins "Capital" vom Verein zur Aktiengesellschaft umwandeln.Auf der Jahreshauptversammlung im Herbst sollten den Vereinsmitgliedern entsprechende Pläne vorgestellt werden.Vereinsmanager Michael Meier, der als Vorstandsvorsitzender der neuen AG vorgesehen sei, wolle die Mehrheit der Aktien oder Stimmrechte beim Verein halten.

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