Wirtschaft : Berliner Tagesspiegel

Auch die Hauptstadt ist für Karstadt ein wichtiger Standort.Insgesamt ist der Essener Konzern mit 23 Warenhäusern in Berlin vertreten.Zwölf von ihnen sind Karstadt-Häuser, elf Warenhäuser tragen den Namen der 100prozentigen Tochtergesellschaft Hertie - inklusive der beiden Wertheim-Häuser am Kurfürstendamm und in der Schloßstraße.Mit dem im Oktober 1996 fertiggestellten Umbau des Karstadt am Zoo besitzt Berlin das größte Sporthaus Europas.Es bietet seine Waren auf einer Verkaufsfläche von 6000 Quadratmetern an und ist auf den Bereich Sport spezialisiert.Ein weiteres Sporthaus steht in der Friedrichstraße, die übrigen Häuser sind klassische Warenhäuser.Der Star unter den zum Karstadt-Konzern gehörenden Häusern in Berlin ist bekanntlich das KaDeWe, das seit dem Umbau in neuem Glanz erstrahlt.Das Berliner Nobelkaufhaus liegt auch ganz auf der neuen Linie des Konzerns, der künftig eher auf mehr Qualität setzen will.

Gleich drei Warenhäuser des Konzerns stehen bedingt durch die Übernahme der Kaufhaus-Kette Hertie in der Schloßstraße nun fast unmittelbar nebeneinander: Ein Karstadt, ein Hertie und ein Wertheim werben dort um die Kunden.Doch der Konzern sieht die interne Konkurrenz nicht als Problem."Die Kaufhäuser werden von den Kunden als unterschiedlich anerkannt", betont Elmar Kratz, Sprecher in der Essener Konzernzentrale.

Ein großes Projekt ist derzeit der Umbau des Karstadt-Kaufhauses am Hermannplatz, in das der Konzern 140 Mill.DM investiert.Es galt einst als das modernste Kaufhaus Europas.Im Jahr 2000 soll es in neuer Gestalt die Kunden begrüßen.

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