Wirtschaft : Berliner Tagesspiegel

Volkswagen AG, Wolfsburg.Die 16 Zulieferfirmen der Volkswagen Sachsen GmbH (Mosel bei Zwickau) haben Ende 1997 970 Mitarbeiter beschäftigt, rund ein Viertel mehr als im Vorjahr.Derzeit seien es 1200 Arbeitskräfte.1997 hatte VW Sachsen mit der Tagesproduktion von 430 Fahrzeugen rund 3,4 Mrd.DM umgesetzt.

Gubener Hüte GmbH, Guben.Die in Konkurs befindliche Hutfabrik beginnt am kommenden Montag wieder mit der Produktion.Nach zweimonatigen Verhandlungen sei der Kredit für die Vorfinanzierung der Produktion seit Donnerstag unter Dach und Fach.Das Geld komme zu gleichen Teilen von der Landesinvestitionsbank Brandenburg und der Sparkasse Spree-Neiße.Zunächst seien 17 Mitarbeiter zeitlich befristet wieder eingestellt worden.Im Oktober sollen es 30 sein.

Ford-Werke AG, Köln.Das Unternehmen hat in der ersten Jahreshälfte 22,5 Mill.DM durch Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter eingespart.Insgesamt seien in den ersten sechs Monaten 2616 Vorschläge umgesetzt worden.1997 hatten die Ford-Werke den Angaben zufolge insgesamt 23,9 Mill.DM durch Mitarbeiter-Ideen gespart.

Lufthansa Cargo AG, Frankfurt (Main).Mit umweltfreundlicheren Flugzeugen und einer erhöhten Transportleistung hat das Unternehmen im ersten Halbjahr insgesamt 2,3 Prozent Treibstoff eingespart.Im Vergleich zum Vorjahr wurden rund 1000 Tonnen Kerosin weniger vebraucht.Insgesamt lag der Verbrauch bei rund 600 000 Tonnen.

Verseidag AG, Krefeld.Der Umsatz des ehemaligen Krawattenherstellers, der jetzt Transportbänder, Filtertechnik, Verbundwerkstoffe und Segeltücher herstellt, kletterte im ersten Halbjahr um 50 Prozent auf 295 Mill.DM.Das Ergebnis vor Steuern fiel mit 26,1 Mill.DM mehr als doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor aus.

ABB AG, Mannheim/Zürich.Die angekündigte Neuorganisation der Leitungsstruktur und der Geschäftsfelder des schwedisch- schweizerische Elektro-Konzern sieht unter anderem die Unterteilung der vier Sparten in sieben Segmente mit eigener Leitung vor.Auswirkungen auf die operativen Gesellschaften der deutschen ABB - etwa beim Personal - erwartete der Vorstand nicht.Die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres lief den Angaben zufolge vom Ergebnis her "halbwegs" nach Plan.

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