BERLINER UNTERNEHMER MIT AUSLÄNDISCHER HERKUNFT : Zahlen und Fakten

Statistiken

zu Frauen mit Migrationshintergrund im Wirtschaftsleben führen weder Wirtschaftsverwaltung noch Türkisch-Deutscher Unternehmerverband. Nach Auskunft des Berliner Wirtschaftswissenschaftlers Ahmet Ersöz sind die Türkinnen, die neu nach Berlin ziehen, jedoch zunehmend höher qualifiziert und hoch motiviert. Viele hier geborene Deutschtürkinnen steigen wie viele Deutschrussinnen wegen der Arbeitslosigkeit des Mannes ins Erwerbsleben ein, zumeist bei Dienstleistungen. Bilkay Öney von den Grünen fordert jetzt unter anderem Mikrokredite: Gründungen seien oft der einzige Weg aus der Arbeitslosigkeit.



27 000 Mitgliedsfirmen
ausländischer Herkunft zählte die IHK Ende 2006. Mit einem Anteil von rund einem Viertel und mehr als 6200 Betrieben sind die Türken die größte Gruppe. Etwa ein Drittel der türkischstämmigen Gewerbetreibenden sind im Einzelhandel und bei der Reparatur von Gebrauchtgütern tätig, 22 Prozent im Gastgewerbe. Die Polen stellen mit rund 4000 Betrieben die zweitgrößte Gruppe bei den Unternehmen. Danach folgen Vietnamesen (rund 1700), Italiener (987), Österreicher (977), Staatsbürger der Russischen Föderation (859), Serbiens und Montenegros (805), dann die Griechen (592), Ukrainer (538) sowie die Libanesen (517).

Der Anteil der Erwerbstätigen ohne deutschen Pass betrug 2002 in Berlin 14,93 Prozent – der Anteil der Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit 13,3 Prozent. mho/kög

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