LEHRSTELLENBÖRSE : Anwalts-Helfer

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Gemeinsam mit meinestadt.de hat der Tagesspiegel die Aktion „Lehrstellenbörse – Perspektive Jugend“ gestartet: Zweimal wöchentlich porträtieren wir Firmen, die Ausbildungsplätze anbieten.

Oft ist es der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, mit dem Mandanten in einer Kanzlei zu tun haben. Die kurz „Reno“ genannten Mitarbeiter nehmen Anrufe entgegen, schreiben Briefe an Mandanten, Gerichte und Anwälte und verfassen auch Klageschriften. „Da geht es viel um Präzision und Zuverlässigkeit“, sagt Hans-Joachim Ehrig, Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Berlin. Die Rechtsanwaltskanzlei Resch sucht zu Anfang Juli einen Auszubildenden. Abiturienten und gute Realschüler können sich bewerben.

Die Kanzlei am Kurfürstendamm hat sich auf Anlegerschutz spezialisiert. 50 Mitarbeiter beschäftigen sich vor allem mit Fonds und Finanzdienstleistern. Wirtschaftsexperten müssen die Lehrlinge deswegen nicht sein. „Wichtig sind Mathe und Deutsch. Außerdem müssen sie logisch denken können und nicht nur nach Anweisung arbeiten“, sagt Büroleiterin Grit Krause. Einer der 19 Anwälte übernimmt eine Art Patenschaft für den Azubi und steht ihm zur Seite.

Die Kanzlei folgt in der Bezahlung der Anwaltskammer, die vom ersten bis dritten Lehrjahr 350 bis 460 Euro empfiehlt. Die Ausbildung eröffne Chancen in verschiedenen Bereichen, sagt Ehrig: Auch Banken, Versicherungen oder Unternehmen brauchen Leute mit juristischen Kenntnissen. Außerdem steigt die Zahl der Anwaltskanzleien in Berlin. Die Kanzlei Resch ist ein recht junges Team, im Schnitt etwa 32 Jahre alt. Bewerber müssen vor der Ausbildung einen Schnuppertag absolvieren. Telefon: 885 97 70.mj

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