LEHRSTELLENBÖRSE : Gewürz-Jongleur

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Quelle: Tagesspiegel

HEUTE GESUCHT:

Gemeinsam mit meinestadt.de hat der Tagesspiegel die Aktion „Lehrstellenbörse – Perspektive Jugend“ gestartet: Zweimal wöchentlich porträtieren wir Firmen, die Ausbildungsplätze zu vergeben haben.

Hier noch eine Prise Salz, dort noch ein bisschen Pfeffer – Experimentieren gehört zum Beruf des Koches dazu. „Man muss Freude am Umgang mit Lebensmitteln, Gewürzen und Speisen haben und diese kreativ zu nutzen wissen“, sagt eine Sprecherin des Hotels Savoy in der Fasanenstraße in Charlottenburg. Zum 1. August sucht das Hotel eine(n) Auszubildende(n) zum Koch / zur Köchin.

Im Restaurant „Weinrot“ im Savoy zeigt Chefkoch Stefan Förster dem Auszubildenden in der dreijährigen Lehrzeit neben dem Zubereiten der Speisen auch deren Lagerung und den Einkauf der Zutaten. Im „Weinrot“ wird regionale Küche serviert. Auf der Speisekarte stehen etwa Wurzelgemüse und Schupfnudeln oder Kresseschaumsuppe mit Flusskrebsschwänzen. Die dreijährige Ausbildung ist anstrengend und in der Küche muss jeder Handgriff sitzen. Schließlich wollen die Gäste möglichst schnell ihr Essen auf dem Tisch haben. „Da muss der Auszubildende die Nerven behalten können“, sagt die Sprecherin. Auch körperlich muss er fit sein, denn in der Küche steht man den ganzen Tag.

„Die Fernsehkochshows haben zu einem merklichen Anstieg der Bewerberzahlen geführt“, sagt Kerstin Josupeit von der Industrie- und Handelskammer Berlin. Derzeit registriert die Kammer 2294 Ausbildungsverhältnisse in 485 Betrieben. „Viele sehen nur das Kreative. Wichtig ist aber, dass erst das Handwerk kommt“, sagt Josupeit.

Bewerber sollten für das „Weinrot“ mindestens einen erweiterten Hauptschulabschluss haben und eine Fremdsprache beherrschen. Weiteres bei Frank Helms, stellvertretender Direktor des Hotels: direktion@hotel-savoy.com.mj

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