LEHRSTELLENBÖRSE : System-Lächler

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Gemeinsam mit meinestadt.de hat der Tagesspiegel die Aktion „Lehrstellenbörse – Perspektive Jugend“ gestartet: Zweimal wöchentlich porträtieren wir Firmen, die Ausbildungsplätze zu vergeben haben.

„Wer nicht lächeln kann, hat hier nichts verloren.“ Annett Raether, Leiterin der Aus- und Weiterbildung der Play Off Holding GmbH, macht Bewerbern zum Fachmann / zur Fachfrau für Systemgastronomie gleich deutlich, worauf es ankommt. Denn in den Play Off-Filialen gibt es Hamburger, Cola und Sportübertragungen – und das alles soll mit einem Lächeln an den Kunden gebracht werden. Doch die dreijährige Ausbildung umfasst noch mehr. „Zum großen Teil werden kaufmännische Inhalte vermittelt“, sagt Kerstin Josupeit, zuständig für die Ausbildung im Gastgewerbe und Lebensmittelbereich bei der IHK Berlin.

Die Azubis müssen auch die Personalplanung übernehmen, Veranstaltungen organisieren und Waren bestellen. „Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich“, sagt Josupeit. Play Off bietet zwei Lehrstellen in der Filiale am Potsdamer Platz an. Englischkenntnisse wären von Vorteil, sind aber kein Muss. „Wir machen auch interne Schulungen“, sagt Raether.

Im Vordergrund steht die Corporate Identity, also die Wiedererkennbarkeit der Marke: Es geht um Sport und das Amerika der 50er Jahre. 250 Mitarbeiter in fünf Filialen halten diese Philosophie ein. Die Lehrlinge sollen früh Verantwortung übernehmen. „Die Ausbildung geht in Richtung Führungskraft“, sagt Raether. Systemgastronomen haben gute Chancen, in einer Kette übernommen zu werden. In Berlin gibt es 91 Betriebe, die 307 Lehrlinge ausbilden. „Die Zahl steigt laufend“, hat Josupeit beobachtet.

Bewerbungen sind bis Ende Juni möglich, die Ausbildung beginnt im August oder September. Näheres unter www.holding.play-off-berlin.de/career/ausbildung.mj

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