LEHRSTELLENBÖRSE : Techniktüftler

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Quelle: Tagesspiegel

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Gemeinsam mit meinestadt.de hat der Tagesspiegel die Aktion „Lehrstellenbörse – Perspektive Jugend“ gestartet: Zweimal wöchentlich porträtieren wir Firmen, die Ausbildungsplätze zu vergeben haben.

Abends vor dem Fernseher. Der Nachrichtensprecher sagt: „Guten Abend, meine Damen und Herren.“ Der Auszubildende springt vom Sofa auf und ruft: „Da, die Kamera hab ich eingerichtet.“ Diese Szene kann sich durchaus so abspielen, sofern der Azubi bei der Pik AG lernt. Pik steht für Partner für Informations- und Kommunikationstechnik. RBB, Pro 7, Sat 1, aber auch Museen, Universitäten, Firmen und das Bundeswirtschaftsministerium haben die Dienste des Unternehmens in Tempelhof-Schöneberg bereits in Anspruch genommen. Zum 1. September sollen ein bis zwei Auszubildende zum Informationselektroniker das 30-köpfige Team verstärken.

„Es sind unglaublich wechselnde Anforderungen, weil die Systeme der Kunden so unterschiedlich sind“, sagt Ingo Nolte vom Vorstand. Informationselektroniker sind Tüftler, die von Fall zu Fall eine Lösung erarbeiten. Bevorzugt werden Bewerber mit Abitur. „Wenn die auch ein Faible für Computer mitbringen, dann passt bei uns Hobby und Beruf zusammen“, sagt Nolte. Und auch die Zukunftsaussichten sind gut, denn das Unternehmen sucht Nachwuchs.

Der Informationselektroniker hat keinen Schreibtischjob. „Er hat fast immer mit Kunden vor Ort zu tun“, sagt Ines Janoszka von der Industrie- und Handelskammer Berlin. Dafür kommt er mitunter auch aus Berlin raus. Die Pik AG arbeitet überregional. Zuletzt hat sich die Landesmedienanstalt in Düsseldorf Konferenztechnik einbauen lassen. „Soweit es in die Ausbildungspläne passt, können die Auszubildenden mit“, kündigt Nolte an. Weitere Informationen über die dreijährige Ausbildung gibt Rainer Herting: rainer_herting@pik.de. mj

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