NEUE WEGE GEGEN SCHWARZARBEIT : Schnelle Überprüfung mit Chipkarten

Befürworter

der Chipkarten sagen: Die Kontrolleffektivität nimmt zu. Durch das Lichtbild kann jeder Arbeiter schnell identifiziert werden. Alle relevanten Daten (zum Beispiel: steuer-, aufenthalts- oder versicherungsrechtliche Angaben) sind mittels mobiler Technik abfragbar. Mit einer Zentraldatei ließen sich Schwarzarbeit und illegale Ausländerbeschäftigung leichter erfassen. Erschwerter Zugang von Unternehmen aus EU-Staaten würde zu weniger Konkurrenz und Lohndumping führen. Dagegen argumentieren Kritiker, wer keinen Sozialversicherungsausweis dabeihat, werde auch keine Chipkarte bei sich tragen. Unzumutbar für Arbeitnehmer und -geber sei es, dass die Karte bei vielen Stellen aktualisiert werden müsste – eine Einschränkung der unternehmerischen Freiheit und Persönlichkeitsrechte. Außerdem würde eine Chipkartenpflicht statt der einheitlichen Entsendebescheinigung für Arbeitnehmer aus der EU gegen europäisches Recht verstoßen, heißt es. hel

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