Wirtschaft : Berliner Wirtschaftsförderung: Die Hauptstadt ist attraktiv für innovative Branchen

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Das Jahr 2000 war nach Ansicht des Wirtschaftssenats das erfolgreichste für die Berliner Wirtschaftsförderung. 63 Unternehmen mit knapp 5 500 Arbeitsplätzen und einem beabsichtigten Investitionsvolumen von 408 Millionen Mark haben sich nach Auskunft des Senats mit Unterstützung der Berliner Wirtschaftsförderung im Jahr 2 000 neu angesiedelt. "Berlin ist weiterhin vor allem attraktiv für innovative Firmen und Branchen" sagte Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner am Freitag in Berlin. Der finanzielle Aspekt der Wirtschaftsförderung spiele nur eine untergeordnete Rolle: "Man fängt Unternehmen nicht mit dem Lasso ein." Die meisten Firmen kämen vor allem nach Berlin, weil sie hier kreatives Personal, eine gute Infrastruktur sowie den benötigten Raum in reizvollen Lagen vorfänden. Branoner erklärte, die Konzentration auf Unterstützung der Kommunikationsbranche, der Verkehrstechnik und so genannter Life-Science-Unternehmen habe "Früchte getragen". So gäbe es in Berlin mittlerweile 8 300 Medienunternehmen, wobei sich besonders der Multimediabereich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt habe. Im Jahr 2000 kamen zwölf der in Berlin neu angesiedelten Firmen aus dem Bereich Medienwirtschaft, elf aus der Multimediabranche, acht gehörten zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Gute Aussichten für weiteres Wachstum sieht der Senat auch im Bereich Biotechnologie. Der Senat rechnet aufgrund von Schätzungen mit rund sieben Neugründungen von Biotech-Firmen in Berlin und dadurch mit einer Verdoppelung der Beschäftigungszahlen von derzeit 2 500 in der Branche.

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