BERLIN UND BRANDENBURG : Wenig neue Jobs in der Hauptstadt

Als „weiterhin positiv“ bezeichnete die Chefin der Arbeitsagentur in Berlin und Brandenburg, Margit Haupt-Koopmann, die neuesten Arbeitslosenzahlen für die Hauptstadt. Im März ging die Zahl der Menschen ohne Job auf Jahressicht aber nur um 617 auf 240 570 zurück. Die Arbeitslosenquote sank damit um 0,3 Prozentpunkte, im Vergleich zum Vormonat blieb sie gar unverändert. Mit 14 Prozent hat Berlin nach Mecklenburg-Vorpommern die höchste Arbeitslosigkeit in Deutschland.Einen Anstieg gab es allerdings bei den sozialversicherungspflichtigen Stellen: Im Januar waren mehr als 1,3 Millionen Berliner in einem solchen Beschäftigungsverhältnis und damit 25 500 mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Hartz-IV-Empfänger sank leicht: Sie nahm im März im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 auf 17,2 Prozent ab. „Berlin ist wirtschaftlich immer noch ziemlich schwach und hat sehr viele Langzeitarbeitslose“, sagt Markus Keller, Referent beim Deutschen Landkreistag. In Brandenburg hat das Wirtschaftswachstum mehr Fahrt aufgenommen als in der Hauptstadt: 156 960 Menschen waren im März ohne Job und damit 12 872 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt auf 11,7 Prozent. Sowohl unter den Jugendlichen als auch unter den Älteren gab es weniger Arbeitslose. Die Zahl der Hartz-IV-Empfänger sank in Brandenburg stärker als in Berlin. Sie fiel um sieben Prozentpunkte auf 11 Prozent. Damit waren dort im März 276 711 Menschen auf Hartz IV angewiesen. sip

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