Wirtschaft : Bertelsmann wehrt sich gegen Milliardenklage

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(dpa). Die Bertelsmann AG will am kommenden Donnerstag beim New Yorker Bundesgericht einen Antrag auf Abweisung einer Schadensersatzklage von 17 Milliarden Dollar einreichen. Das berichtet „Der Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. In dem 50seitigen Antrag heiße es, die Vorwürfe der Kläger - unter ihnen die Musikkonzerne Emi und Universal - seien haltlos. Die Kläger würfen Bertelsmann vor, mit seinem Engagement bei der Musiktauschbörse Napster Urheberrechtsverletzungen gefördert zu haben. Dem halte der Bertelsmann-Konzern entgegen, er habe sich der Mitwirkung bei einer Urheberrechtsverletzung nicht schuldig machen können, da er als Finanzier in der dritten Reihe gestanden habe. Laut „Spiegel“ wollte der Konzern Universal Napster noch vor Bertelsmann kaufen. Im Sommer 2000 habe der damalige Chef des Mutterkonzerns Seagram, Edgar Bronfman Jr., zu einem Geheimtreffen geladen, um die Übernahme vorzubereiten.

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