Berufe mit Zukunft : Stretching für den Job

Die Wellnessbranche wächst und mit ihr die Stellenangebote. Auch Quereinsteiger haben gute Chance – wenn sie auf die richtige Qualifikation setzen.

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Im Stadtbad in Neukölln wusste man schon vor knapp 100 Jahren, was gesund ist und was gut tut: Seit 1914 hält das Bad für seine Besucher Wellnessangebote bereit – nur, dass man sie damals noch nicht so nannte. Heute arbeitet hier etwa Maik Sandberg. Er steht vor einer Massagebank in seinem Behandlungszimmer im Saunabereich des Bades. Ein Kräuterduft zieht herüber. Warmes, mattes Licht dringt durch den Raum. Sandberg ist gelernter Masseur und medizinischer Bademeister. Er hat sich selbstständig gemacht und empfängt seit 2004 hier seine Kunden. „Es werden stetig mehr, die zu mir kommen“, sagt er.

Saunen und Massagesalons, genauso wie Praxen für Yoga oder Studios für die chinesische Kampfkunst Tai-Chi und die chinesische Meditation Qigong sind Teil einer Boombranche, die immer weiter wächst. Mit der Wellnessindustrie ist ein großer Wirtschaftszweig entstanden – und ein krisenfester Arbeitgeber: Die Gesellschaft für Marktforschung schätzt den Umsatz der Branchen Gesundheit und Wellness in 2011 auf 100 Milliarden Euro. In den letzten Jahren lag der Zuwachs konstant bei sechs Prozent.

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