BEST BUY : Weg von der Börse

Auch in den USA gibt es derzeit einen ähnlichen Streit wie bei Media-Saturn: Die Führung des weltgrößten Elektronikhändlers Best Buy liegt im Clinch mit Gründer Richard Schulze. Der 71-Jährige, der noch ein Fünftel der Anteile an Best Buy hält, war erst kürzlich aus dem Verwaltungsrat des Unternehmens gedrängt worden. Nun möchte der Milliardär die angeschlagene Kette, die er 1966 in Minnesota unter dem Namen „Sound of Music Store“ gegründet hatte, für gut acht Milliarden Dollar zurückkaufen und von der Börse nehmen. Dafür bietet Schulze den restlichen Anteilseignern 24 bis 26 Dollar je Aktie. Der Gründer will Best Buy, das unter der Konkurrenz aus dem Netz leidet, wieder zum Marktführer machen. jmi

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