Beteiligung an Start-ups : Berlin stockt Finanzmittel für Gründer auf

die Investitionsbank Berlin will sich künftig stärker an jungen Start-ups beteiligen. Das Land Berlin hat dafür 100 Millionen Euro an Fördermitteln zugesagt.

Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer im Start-up-Zentrum Factory Berlin.
Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer im Start-up-Zentrum Factory Berlin.Foto: dpa

Die Investitionsbank Berlin (IBB) will sich künftig noch stärker als bislang an jungen Start-ups beteiligen. Die beiden Fonds der IBB Beteiligungsgesellschaft (IBB Bet) werden dafür neu aufgelegt. Das teilte das Institut am Freitag in Berlin mit.

Im vergangenen Jahr hat die IBB Bet 12,6 Millionen Euro in junge Berliner Technologiefirmen investiert – das ist etwas mehr als noch 2012. Gleichzeitig haben sich mehr private Investoren an diesen Finanzierungsrunden beteiligt, so dass in der Summe deutlich mehr Geld an Start-ups floss: insgesamt 91 Millionen Euro. 2012 hatte die Summe noch bei 63 Millionen Euro gelegen.

Das Geld fließt über den VC Fonds Kreativ und den VC Fonds Technologie an die Unternehmen. Beide Fonds sind im vergangenen Jahr ausgelaufen – und werden nun bis 2020 neu aufgelegt. Das Land Berlin hat dafür 100  Millionen Euro an Fördermitteln zugesagt. „ Mit diesen bewährten Fondsmodellen wollen wir jetzt noch intensiver Berliner Unternehmern den Weg zum Erfolg ebnen“, sagte Berlins Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer. (Tsp)

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