Wirtschaft : Betonbranche: Millionen-Bußgeld

Im größten Verfahren seiner Geschichte hat das Bundeskartellamt wegen verbotener Absprachen gegen 69 Unternehmen und 51 Geschäftsführer der Transportbetonbranche Bußgelder in Höhe von insgesamt rund 370 Millionen Mark verhängt. Das seit 1999 laufende Verfahren sei abgeschlossen, teilte die Behörde am Mittwoch in Bonn mit. Betroffen seien alle führenden Firmen der Branche gewesen. Ein weiteres Verfahren wegen des Verdachts von Quoten- und Preisabsprachen beim Transportbeton wie auch bei Betonpumpen läuft noch. Es richte sich gegen 40 Unternehmen vor allem aus Südwestdeutschland sowie Thüringen und Sachsen. Bei Transportbeton handelt es sich um die gängige und rationellste Form der Betonherstellung. Die Bekämpfung von Kartellen gehöre zu den wichtigsten Aufgaben des Amtes, betonte Kartellamtspräsident Ulf Böge.

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