Wirtschaft : Betriebliche Altersvorsorge

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Die Betriebsrente ist eine zusätzliche Säule der Altersversorgung. Es handelt sich um eine freiwillige Zusatzleistung des Arbeitgebers. Nach oberster Rechtsprechung sind die Zahlungen praktisch Bestandteil des Gehaltes. In Krisenzeiten gibt es aber für den Arbeitgeber die Möglichkeit, die Betriebsrente einzuschränken oder gar zu kündigen. Gängige betriebliche Praxis ist es zudem, Neueinsteigern keine Betriebsrente mehr zuzusagen. Wenn der Arbeitgeber Insolvenz anmeldet, springt der PensionsSicherungs-Verein (PSV) ein. Uneingeschränkt aber nur bei „Direktzusagen“ und „Unterstützungskassen“.

Varianten der betrieblichen Altersvorsorge sind betriebliche Pensionszusagen (Direktzusage), Unterstützungs- und Pensionskassen und seit dem 01. Januar 2002 die Pensionsfonds.

Per Gehaltsumwandlung beteiligen sich immer mehr Arbeitnehmer an der neuen betrieblichen Altersvorsorge. Die Aufwendungen dafür sind bis maximal 2472 Euro im Jahr steuer- und sozialabgabenfrei. Seit Anfang 2002 besteht ein Rechtsanspruch auf Gehaltsumwandlung. Im März 2003 hatten 15,3 Millionen Menschen oder 57 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten eine solche Altersversorgung abgeschlossen. dpa

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