Wirtschaft : Bewag-Aktien widerstehen dem Abwärtstrend

In der vergangenen Woche um fünf Prozent zugelegt / Herlitz sind der Wochenverlierer BERLIN (dr).In der vergangenen Woche zählte sie zu den Favoriten: Sero, die sich bei einem Kölner Entsorger eingekauft haben.Dies wurde von den Anlegern honoriert, und der Kurs der Aktie kletterte.Doch inzwischen ist die Euphorie verflogen, man kehrt zum Alltagsgeschäft zurück.So gerieten auch Sero in die leichte Abwärtsbewegung, die nahezu alle Aktien in der vergangenen Woche erfaßte.Das Ergebnis war ein Verlust von 7,1 Prozent binnen Wochenfrist.Noch härter traf es Herlitz, die einen Kursverlust von 16 Prozent hinnehmen mußten.Daran konnte auch das am Montag vorgelegte relativ gute Ergebnis nichts ändern.Zwar will man sich in Zukunft auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, Mc Paper wurde endlich verkauft, doch bleibt der Kurs der Aktien ausgesprochen volatil.Viele Anleger wissen noch aus der Vergangenheit, wie unsicher die Zahlen des Unternehmens sein können.Da neigt man schnell zu Gewinnmitnahmen, so sich solche bieten.So mußten die Stämme des Papierwarenhändlers die Rolle des Wochenverlierers übernehmen: Ein Verlust von 16 Prozent.Dem langsamen Rückgang der Finanztitel konnte sich auch die Bankgesellschaft nicht entziehen.Sehr schnell haben sich einige Anleger wieder von dem Papier getrennt.Weiter abwärts ging es auch mit der Berliner Freiverkehr (Aktien) AG.Die hohen Kurse der Vergangenheit reizen natürlich manchen Aktionär, nun Kasse zu machen.Allerdings hielten sich hier die Verluste mit rund drei Prozent in Grenzen.Auch Schering geriet in den allgemeinen Abwärtstrend.Zwar waren die Meldungen auf der Hauptversammlung am Mittwoch positiv, und der Vorstand berichtete den Aktionären von guten Wachstumsaussichten.Es half nichts: Im Wochenvergleich mußten die Papiere des Berliner Pharmaunternehmens drei Prozent abgeben.Rote Zahlen mußte hingegen die Schaltbau - Tochter der Berliner Elektro - verkünden.Allerdings wurde gleichzeitig wieder eine hohe Gewinnprognose gewagt.Vielleicht lag es daran, daß sich der Kurs der Stammaktien der Mutter im Wochenvergleich nicht änderte.Progeo sind auf dem Weg, sich mit schwarzen Zahlen am Markt zu etablieren.Die Anleger honorierten dies.Der Wert blieb im Wochenvergleich stabil.Bekula erweisen sich als eine solide Anlage.Auch in der vergangenen Woche konnte der Wert fünf Prozent zulegen.Der Baudienstleister MVS mußte hingegen Verluste in gleicher Größenordnung hinnehmen.Hier dürften Gewinnmitnahmen eine Rolle gespielt haben.Auf dem Parkett wußte man jedenfalls keine konkretere Erklärung dafür.Leicht unter Druck geriet auch der Technologiewert Beta Systems.Zwar bedeutet ein Rückgang um vier Prozent beileibe keinen Beinbruch, doch ist er natürlich ärgerlich für die Aktionäre, die ihre Papiere gehalten haben.

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