Wirtschaft : Bewag: Berliner Senat lehnt HEW-Vorschlag ab

Im Streit um die Führungsrolle bei dem Berliner Stromversorger Bewag zeichnet sich keine schnelle Einigung ab. Einen Lösungsvorschlag der Hamburger Electricitätswerke (HEW), die die Bewag übernehmen wollen, bezeichnete ein Sprecher des Berliner Wirtschaftssenators als "kein attraktives Angebot". Der Senat verhindert derzeit den Verkauf von Bewag-Anteilen per einstweiliger Verfügung unter Berufung auf den Privatisierungsvertrag. Die HEW hatte daher angeboten, das Land Berlin könne bei der Bewag künftig drei der 19 Mandate im Aufsichtsrat besetzen. Es hätte zusammen mit den Arbeitnehmern dann starken Einfluss im Aufsichtsrat. HEW/Bewag sollten danach gemeinsam die ostdeutsche Veag übernehmen, wo die Bewag 60 Prozent und HEW 40 Prozent halten sollten. Ein HEW-Sprecher sagte, "wir haben konstruktive Vorschläge gemacht, über die wir mit dem Senat im Gespräch sind".

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