Wirtschaft : Bewag: Das Berliner Energieunternehmen erfüllt Klimaschutzziel

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Die Bewag hat das deutsche Klimaschutzziel erreicht. Der Kohlendioxid-Ausstoß des Berliner Energieunternehmens ist seit 1990 um drei Millionen Tonnen zurückgegangen. Dies entspricht einer Reduktion von 22 Prozent. Die Bewag hat damit die Verpflichtung Deutschlands im Rahmen internationaler Klimaschutzvereinbarungen, den CO2

Ausstoß bis zum Jahr 2008 um 21 Prozent zu verringern, bereits heute erfüllt. "Eine unserer Stärken im liberalisierten Energiemarkt ist der Umweltschutz, mit dem wir uns von vielen Mitbewerbern unterscheiden", sagte Anders Hedenstedt, Mitglied des Bewag-Vorstandes, anlässlich der Vorstellung des zweiten Umweltberichtes der Bewag am Mittwoch in Berlin.

Die deutsche Stromwirtschaft insgesamt konnte bisher ihre Kohlendioxid-Emissionen nur um neun Prozent reduzieren, berichtete Hedenstedt. Dank eines optimierten Einsatzes von Brennstoffen bei der gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme, der so genannten Kraft-Wärme-Kopplung, und durch den Einsatz von umweltfreundlichem Erdgas statt Erdöl und Kohle in den Erzeugungsanlagen, konnte die Bewag ihren Beitrag zur Luftreinhaltung leisten. Auch bei der Abfallverwertung können die Berliner Energieerzeuger positive Zahlen vorweisen: Die bis zu 700 000 Tonnen Abfälle, die jährlich anfallen, konnten seit 1990 im Durchschnitt zu 95 Prozent, im letzten Jahr sogar zu 98 Prozent verwertet werden.

Die Bewag setzt weiterhin auf Strom aus erneuerbaren Energien. Mit 6000 Ökostromkunden gehört der Energiedienstleister zu den großen deutschen Ökostromanbietern. Darüber hinaus hat die Bewag über ihr Programm "Energie 2000" 417 neue Solarenergieanlagen gefördert. Insgesamt hat sie im Geschäftsjahr 1999/2000 rund 130 Millionen Mark aufgewendet, den Großteil davon im Gewässerschutz.

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