Wirtschaft : Bewag-Verkauf: HEW zeigt sich verhandlungsbereit

Im Streit um den Verkauf der Anteile des Berliner Stromproduzenten Bewag haben die Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW) ihre Gesprächsbereitschaft bekundet. Die Probleme ließen sich nicht am Richtertisch lösen, sagte HEW-Sprecher Johannes Altmeppen am Freitag im Radiosender "berlin aktuell 93,6". Am Vortag hatte das Landgericht Berlin mit einer einstweiligen Verfügung den Verkauf der Bewag-Anteile an die HEW gestoppt. Dem Stromkonzern Eon wurde damit untersagt, die 1997 vom Land Berlin erworbenen Stromaktien ohne Zustimmung des Senates zu verkaufen. Außerdem schloss Altmeppen einen weiteren Personalabbau bei der Bewag aus. "Es bleibt bei dem Ziel von knapp 4000 Stellen", sagte der Sprecher. Auch sei nicht beabsichtigt, Kraftwerke still zu legen über die Zahl hinaus, die bereits vereinbart sei. Die HEW fordere den Senat zu neuen Verhandlungen auf, um "Missverständnisse" auszuräumen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar