Bezahlsender : Premiere füllt Kriegskasse für Bundesliga-Auktion

Der Bezahlfernseh-Anbieter Premiere beschafft sich für die anstehende Versteigerung der Bundesligarechte der Spielzeiten 2009 bis 2012 frisches Geld. 14 Millionen Euro sollen helfen, die Konkurrenz auszustechen.

München Das Grundkapital werde von derzeit 98,4 Millionen Euro um nominell 14,06 Millionen Euro auf 112,46 Millionen Euro erhöht, teilte das Unternehmen mit. Vor zwei Wochen hatte Premiere seine Absicht bereits angekündigt, ohne allerdings Details zu nennen.

Die bisherigen Premiere-Aktionäre erhalten ein Bezugsrecht und können für je sieben alte Aktien eine neue Aktie erwerben. Der Bezugspreis für die neuen Aktien hängt von der Entwicklung der Premiere-Aktie zwischen dem 11. und dem 18. September ab. Die Bekanntgabe des Preises erfolgt voraussichtlich am letzten Tag dieses Zeitraums. Die Bezugsfrist läuft vom 11. bis zum 24. September. Die Handelsaufnahme soll einen Tag später erfolgen.

"Das Ziel von Premiere für die kommende Ausschreibung der Bundesliga-Rechte lautet: mehr Exklusivität", sagte der neue Unternehmenschef Michael Börnicke. "Die Kapitalerhöhung kurz vor Beginn des Bieterverfahrens schafft dafür ideale Voraussetzungen. Bei einer höheren Exklusivität für die Übertragung der Bundesliga kann Premiere beschleunigt wachsen und den Unternehmenswert für die Aktionäre deutlich erhöhen. Auch die Deutsche Fußball Liga und die Vereine werden von einem gestärkten Premiere profitieren." (mit dpa)

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